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Asiatische Kätzlein: Vietnam

Dieser Artikel wurde in einer österreichischen Onlinezeitung veröffentlicht. Reinlesen lohnt sich!

China: ein paar reich und viele arm. Vietnam: alle arm. Wegen krieg. Aber bald asiatische wirtschaftstiger. Yetzt noch kätzlein. Vietnam sehr heiß, viel schwitz, nur hotel air-conditioned sehr kalt. Frieren bei 25 grad. Verkehr: kein privatauto, aber viel moped (mit viel viel hupe), viel viel fahrrad und viel vietcong, nein, vietnamese, aber nicht gefährlich, kein angriff befürchten. Menschen hier sympatisch, sprechen mehr englisch, manchmal französisch, manchmal nix, aber versûchen verstehen – nicht so vie chinese.

Vietnam nicht immer isoliert vie China, sondern besetzt, auskennen besser in sachen kommunikation. Dazu freundlich. Und hier hunde vieder normal haus aufpassen, nicht vie Südchina, vo hund nûr für gulasch. Schönste erlebnis in bahnhof, nachdem in China ticket kaufen immer unmöglich: gehen schalter, sagen: 2 tickets to Hanoi! Und kriegen 2 tickets nach Hanoi! Einfach so! Tränen von glück fliessen bis bauch.

Zûg nach Hanoi vie trambahn Österreich 30er yahre, aber nich so schnell. Dafür fahren auch auf vasser: zûg fahren auf vasser! Dann sehen mann auf motorrad, auch fahren auf vasser, vie Jesus! Auf motorrad! Dann verstehen: flus überschwemmt, brücke überschwemmt, von brücke kein spûr, mus aufpassen mit motorrad. Sonst fahren ausserhalb brücke, dann nich mehr fahren.

Sprach Vietnam vie venn chinese sprech mit ein fund kaugummi in mund. Vietnamese gevaltige sprachfehler, sollten gehen alle sofórt logopäde. Venn D aussprech, kling vie mischung aus B, D, G, N, M, T, P vährend schluckauf. Andere bûchstabe schlimmer. Aber immerhin 3 vort französisch: ô tô (auto), mô tô (motorrad), ba to (schiff). Duc heis Deutschland, Y heis Italien.

Hanoi kolonial gemütlich. Ungemütlich: viel verkäufer suvenir postkarte feuerzeug nein nein nein ich vil nix nein. Rikschafahrer auch imer fragen vohin. Nein nein, bitte geh veg, asiat.
Schnel veg nach süden – in Vietnam gib es 2 möglichkeiten: von süden nach norden ôder von norden nach süden – leider bahnhòfbeamte sag, venn volen nach süden, mus erst nach norden nach Hanoi. Aber hier zûg stop von Hanoi nach Saigon! Egal für beamte. Sô vîe venn volen fahren von Linz nach Insbruck und mus erst Vien. OK, blödmann, vîr fahren bus. Public bus 7 tone frach und 9 tone vietnamese, drinen vîr ser volk-na.

Viele brücke zerstört. America-bomber hîer machen dün-schies, auch dick-schiess, yetz alles kapút. Vîr mus ausbaden. Dann Südvietnam, alles besser. Nach vîederfereinigung südis sagen, nordis faul und hinterwäldisch. Nordis sagen, südis arogant.

In Hué entdécken vî turísten reisen Vietnam: mit mini-bus. Fon hotél abgehòl, zu hotél in andre stadt gebrach. Ab dann nî vîder problêm. Hué shoene stadt, nexte Nha-Trang – vî Ibiza fon Vietnam. Da endlich machen shoen urlaub. 3 tage strand lîgen trinken bîr, campf gleich nul. Auch bôten far mit shnorcheln un party alle mann in retungringe un cocteil trinken in vasser. Dan Da Lat, sòzusâgen Sanct Moritz fon Vietnam, speta Saigon, sòzusâgen New York fon Vietnam. Ya, in Sài-gón trín kè ich noch a bîa in a bâr un shrái bè sô vî yetz: vièt nà mê sè í mà dén kèn ich can shrai bèn vièt nà mê sìch.
Vietnam drí tè velt zwái tè clá sè, sò ziâl drí tè velt érs tè clá sè.

Originaltext: http://diepresse.com/Artikel.aspx?channel=r&ressort=rk&id=485978&archiv=false