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Saigon vor 1975 - die Perle des Ostens

13.jpgEs gab Zeiten, in denen die Stadt  Saigon als "Fernöstliche Perle" und die Stadt Hanoi als "Paris des Asiens" bekannt waren. Nostalgische Bilder der damaligen Stadt Saigon zeigen uns den Verlust des einstigen Glanzes auf.
Es gab Zeiten, in denen die Stadt  Saigon als "Fernöstliche Perle" und die Stadt Hanoi als "Paris des Asiens" bekannt waren. Dank dem Wohlstand der damaligen Jahre, der Architektur sowie dem Bestreben, immer schöner bauen zu wollen, wurden ihnen diese Titeln verliehen. Nostalgische Bilder der damaligen Stadt Saigon zeigen uns den Verlust des einstigen Glanzes auf.

Saigon wurde im Jahre 1623 gegründet. Bis 1698 konnten vietnamesische Adelige sowie Marshall Nguyễn Hũu Thong Cảnh in Saigon, heute bekannt als Hồ-Chí-Minh-Stadt, Verwaltungsstrukturen sowie Geschäftsstrategien errichten.

Mit dem Ausbau der Infrastruktur konnten später die Franzosen sowie die Amerikaner der Stadt Saigon zu einem wichtigen wirtschaftlichen Handelszentrum von Südostasien verhelfen. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Saigon neben Hongkong, Bangkok und Shanghai zu einer der geschäftigsten und prächtigsten Städte in Asien.

Bis heute kann man noch immer einige typische alte Werke der Hòn Ngọc Viễn Đông ("Fernöstliche Perle") in der Nähe des Bến Thành Markts am Bến Nghé Ufer bei der Gia Định Festung, ein Symbol der heutigen HCM-Stadt, sehen.

Die Kathedrahle Notre Dame (1863 - 1880) ist eines der Beispiele. Sie befindet sich in der Innenstadt am Pariser Kommunenplatz. Mit ihren zwei Glockentürmen und dem romanisch-gotischen Baustil, der als schönste Bauart der damaligen Koloniezeit galt, übertraf der Architekt J. Bourad, der ab August 1876 dieses Projekt übernehmen durfte, 17 andere Architekten, die am ausgeschriebenen Wettbewerb des damaligen Gouveneurs von Cochinchina, M. Duperré, teilnahmen.

Die Vĩnh Nghiem Pagode wurde im Stil der altorientalischen Tempelarchitektur errichtet. Die Arbeiten begannen auf Ideen der beiden buddhistischen Mönche Thích Tâm Giác und Thích Thanh Kiểm basierend im April 1964 unter Aufsicht des Architekten Nguyễn Bá Lăng und wurde 1971 abgeschlossen. Sie ist bis heute einer der größten Pagoden Vietnams mit einer Höhe von 40 m.

Das frühere zentrale Postamt Saigons (Bưu Điện Saigon 1886 - 1891) ist eine einzigartige Konstruktion. Das Gebäude mit gotischen Stil ist, während Vietnam noch Teil der französischen Kolonialmacht war, vom berühmten Architekten Gustave Eiffel errichtet worden.

Ein weiteres Wahrzeichen Saigons ist das Saigoner Opernhaus (Théâtre Municipal de Saigon, Nhà hát lớn), das im Jahre 1901 bis 1911 gebaut wurde und seine innere und äußere Architektur den französichen Architekten Ernest Guichard und Eugene Ferret verdankt.



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Quelle: http://nikke005.multiply.com/photos/album/5/Saigonstadt_vor_1975_die_Perle_des_Ostens