Erneut Protestkundgebungen gegen China
- Veröffentlicht am 18. Dezember 2007
- Eingereicht von Hoa Mi
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Hunderte von Vietnamesen sind am Sonntag, dem 16. Dezember, sowohl in Hanoi als auch in Saigon erneut auf die Strasse gegangen um gegen die Einnahme der Inselgruppen Spartlys und Paracels durch China zu protestieren.
In Hanoi marschierten Demonstranten, hauptsächlich Studenten von Universitäten, in den Stadtgebieten nah der chinesischen Botschaft. Sie riefen dabei "Spartlys und Paracels gehören zu Vietnam" und sangen patriotische Lieder. Aufgrund der Absperrungen ist es den Demonstranten nicht gelungen, vor die chinesische Botschaft zu marschieren. Die Demonstration dauerte etwa 3 Stunden, bevor die Menge von Polizisten in Uniform und in Zivil aufgelöst wurde.
Ein junger Teilnehmer der Protestkundgebung teilte dem BBC-Sender mit: "Am Anfang waren wir nur ca. 300 Personen, später war die Beteiligung auf mehr als ein Tausend gewachsen. Und wir haben somit unser Ziel erreicht."
In Saigon fand die Protestkundgebung nicht vor dem chinesischen Konsulat statt, wie die Organisatoren gehofft hatten, weil sämtliche Zufahrten zu dem Platz abgesperrt wurden. Die Demonstranten sind deshalb gezwungen, sich auf dem Park 30. April zu versammeln.
Reporter Tran Tien Dung aus Saigon teilte dem Sender mit, dass Sicherheits- und Ordnungskräfte dieses Mal die Demonstranten sehr streng verfolgten, so dass geplante Aktionen von den Demonstranten erschwert waren. Die Demonstration fand trotzdem mit großem Eifer statt. Junge Leute wehten die Nationalfahne, malten ihr Gesicht an und trugen T-Shirts mit der Karte von Vietnam, auf der die Spartlys und Paracels zu sehen sind.
Tran Tien Dung berichtete viele andere Menschen versammelten sich auf dem Bürgersteig, um die Demonstranten zu unterstützten. Die Demonstrationen verliefen friedlich. Die Demonstrationen gelten als Protest gegen die Gründung des Kreises Tat Sa durch China zur Verwaltung der Spartlys und Paracels.
Der Sprecher Tan Cuong des chinesischen Außenministeriums äußerte sich zu den Demonstrationen vom 09. Dezember: "Protestkundgebungen könnten die Beziehung beider Länder schaden."
Quelle: www.bbc.co.uk
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Ein junger Teilnehmer der Protestkundgebung teilte dem BBC-Sender mit: "Am Anfang waren wir nur ca. 300 Personen, später war die Beteiligung auf mehr als ein Tausend gewachsen. Und wir haben somit unser Ziel erreicht."
In Saigon fand die Protestkundgebung nicht vor dem chinesischen Konsulat statt, wie die Organisatoren gehofft hatten, weil sämtliche Zufahrten zu dem Platz abgesperrt wurden. Die Demonstranten sind deshalb gezwungen, sich auf dem Park 30. April zu versammeln.
Reporter Tran Tien Dung aus Saigon teilte dem Sender mit, dass Sicherheits- und Ordnungskräfte dieses Mal die Demonstranten sehr streng verfolgten, so dass geplante Aktionen von den Demonstranten erschwert waren. Die Demonstration fand trotzdem mit großem Eifer statt. Junge Leute wehten die Nationalfahne, malten ihr Gesicht an und trugen T-Shirts mit der Karte von Vietnam, auf der die Spartlys und Paracels zu sehen sind.
Tran Tien Dung berichtete viele andere Menschen versammelten sich auf dem Bürgersteig, um die Demonstranten zu unterstützten. Die Demonstrationen verliefen friedlich. Die Demonstrationen gelten als Protest gegen die Gründung des Kreises Tat Sa durch China zur Verwaltung der Spartlys und Paracels.
Der Sprecher Tan Cuong des chinesischen Außenministeriums äußerte sich zu den Demonstrationen vom 09. Dezember: "Protestkundgebungen könnten die Beziehung beider Länder schaden."
Quelle: www.bbc.co.uk


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