Demonstration gegen China in Saigon
- Veröffentlicht am 21. Dezember 2007
- Eingereicht von Hoa Mi
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Wegen der strengen Absperrung um das chinesische Konsulat hatten Hunderte von Jugendlichen ihre Protestkundgebung von der Ecke Alexandre de Rhodes zunächst in die Strasse Phạm Ngọc Thạch, dann in den Park 30. April und zum Schluss hinter die Kathedrale Đức Bà verlegen müssen.
Das Demonstrationsverbot vor dem chinesischen Konsulat hat für großen Unmut in der Bevölkerung gesorgt. Die Bereitschaftskräfte gegen Demonstranten setzten sich aus Polizisten, Paramillitärs und Reisepolizisten zusammen. Reisepolizisten waren diejenigen, die die Demonstranten eingekreist, auseinander getrieben und zeitweise auch zurückgedrängt haben, um einen Protestmarsch der Sudenten zu verhindern.
Es wurde außerdem noch zwei weitere Absperr-Ringe eingerichtet. Der Außenring sollte die Zuströmung von Fahrzeugen und Menschen zu der demonstrierenden Menge verhindern. Der Innenring sollte dafür sorgen, dass keine Passanten auf dem Bürgersteig sich den Demonstranten annähern und anschließen. Niemand durfte auch nur aus Neugier stehen bleiben.
Fahrzeuge mit Handy-Emfangstöreinrichtungen verfolgten ständig die Demonstranten, so dass eine unnötige angespannte Atmosphäre erzeugt wurde.
Die protestierenden Jugendlichen und Studenten waren diesmal besser vorbereitet. Sie trugen rote T-Shirts mit vietnamesischen und englischen Aufschriften "Spratlys und Paracels gehören zu Vietnam". Auch Logos mit der vietnamesischen Landkarte, auf der die Inseln Spratlys und Paracels zu sehen sind, wurden an die Wangen und an die Brust angeklebt. Das war alles, mit dem die patriotischen Jugendlichen sich für ihre Protestkundgebung gegenüber dem schweren Druck der Behörden ausgestattet haben.
Viele Menschen haben ihr Moped irgendwo weit draußen abgestellt und sind zu Fuß zu dem Treffpunkt gelaufen. Da viele wegen der Absperrung nicht weiter kommen konnten, stellten sie sich an die Straßenecke und spendeten den demonstrierenden Jugendlichen ihre Zustimmung mit Beifall.
Anders als beim letzten Mal waren diesmal Herr Nguyễn Thành Tài, stellvertretender Vorsitzende des Volkskomitees von Saigon, und andere hohe Funktionäre nirgendwo zu sehen. Einige Leute gaben an, Professoren von Universitäten zu sein. Diese forderten die Studenten per Megaphon auf, sich aufzulösen und nach Hause zu gehen. Jugendleute erwiderten ihre Aufrufe mit energischer Ablehnung. Ein Jugendlicher fragte: "Sollten wir zuhause warten, bis auch noch Hanoi und Saigon weg sind?"
Ein sehr bemerkenswertes Bild bei dieser Demonstration war, dass einige ältere Menschen, die sich zwar nicht direkt an der Demonstration beteiligten, den Demonstranten aber überall hin gefolgt sind und versucht haben, mit den Bereitschaftspolizisten zu reden. Einige haben einem Polizeioffizier direkt gesagt: "Eigentlich müssten Sie auch Ihre Kinder hierher bringen, damit sie wissen, was Patriotismus bedeutet. Warum verbieten Sie stattdessen jungen Leuten, ihr Vaterland zu lieben?".
Heftige Diskussionen sind daraufhin entbrannt. Und die Polizei war nicht in der Lage, ihr Vorgehen gegen die Patrioten zu rechtfertigen.
Gegen 10:30 Uhr versuchten die Demonstranten, dem Würgegriff der Polizei zu entkommen und sich in Richtung des chinesischen Konsulats zu bewegen. Aber sofort griffen die Reisepolizisten ein und drängten die Demonstranten zurück. Aufgrund der übertriebenen Drängeleien der Polizisten mit den über 500 Demonstranten kam es fast zu einem Tumult. Doch die jugendlichen Demonstranten waren sich ihrer Sache bewusst und ließen sich nicht weiter provozieren.
Gegen 11 Uhr trennte sich eine kleine Gruppe Demonstranten von der Menge und marschierte mit Fahnen auf die Kreuzungsecke Lê Duẩn – Phạm Ngọc Thạch zu, wo bereits mehr als ein Hundert Bürger versammelt waren. Daraus entstand eine zweite Demonstration.
Als die Demonstranten die Nationalhymne sangen und Parolen riefen, schlossen sich Tausende von Bürgern, die sich in den Strassen um den Park 30. April aufhielten, der Aktion an. Der Umfang der Demonstration wurde somit erweitert.
Das waren so herrliche rührende Bilder von der Demonstration. Patriotische Jugendliche sind nicht mehr allein. Der Geist zum Schutz des Vaterlands gegen die Annektierung der Inselgruppen Spratlys und Paracels ist niemals allein.
Quelle: www.bbc.co.uk
Das Demonstrationsverbot vor dem chinesischen Konsulat hat für großen Unmut in der Bevölkerung gesorgt. Die Bereitschaftskräfte gegen Demonstranten setzten sich aus Polizisten, Paramillitärs und Reisepolizisten zusammen. Reisepolizisten waren diejenigen, die die Demonstranten eingekreist, auseinander getrieben und zeitweise auch zurückgedrängt haben, um einen Protestmarsch der Sudenten zu verhindern.
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| Bereitschaftskräfte wurden für diese Demonstration in Saigon erhöht |
Fahrzeuge mit Handy-Emfangstöreinrichtungen verfolgten ständig die Demonstranten, so dass eine unnötige angespannte Atmosphäre erzeugt wurde.
Die protestierenden Jugendlichen und Studenten waren diesmal besser vorbereitet. Sie trugen rote T-Shirts mit vietnamesischen und englischen Aufschriften "Spratlys und Paracels gehören zu Vietnam". Auch Logos mit der vietnamesischen Landkarte, auf der die Inseln Spratlys und Paracels zu sehen sind, wurden an die Wangen und an die Brust angeklebt. Das war alles, mit dem die patriotischen Jugendlichen sich für ihre Protestkundgebung gegenüber dem schweren Druck der Behörden ausgestattet haben.
Viele Menschen haben ihr Moped irgendwo weit draußen abgestellt und sind zu Fuß zu dem Treffpunkt gelaufen. Da viele wegen der Absperrung nicht weiter kommen konnten, stellten sie sich an die Straßenecke und spendeten den demonstrierenden Jugendlichen ihre Zustimmung mit Beifall.
Anders als beim letzten Mal waren diesmal Herr Nguyễn Thành Tài, stellvertretender Vorsitzende des Volkskomitees von Saigon, und andere hohe Funktionäre nirgendwo zu sehen. Einige Leute gaben an, Professoren von Universitäten zu sein. Diese forderten die Studenten per Megaphon auf, sich aufzulösen und nach Hause zu gehen. Jugendleute erwiderten ihre Aufrufe mit energischer Ablehnung. Ein Jugendlicher fragte: "Sollten wir zuhause warten, bis auch noch Hanoi und Saigon weg sind?"
Ein sehr bemerkenswertes Bild bei dieser Demonstration war, dass einige ältere Menschen, die sich zwar nicht direkt an der Demonstration beteiligten, den Demonstranten aber überall hin gefolgt sind und versucht haben, mit den Bereitschaftspolizisten zu reden. Einige haben einem Polizeioffizier direkt gesagt: "Eigentlich müssten Sie auch Ihre Kinder hierher bringen, damit sie wissen, was Patriotismus bedeutet. Warum verbieten Sie stattdessen jungen Leuten, ihr Vaterland zu lieben?".
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| 16.12.2007: die Demonstration in Saigon ist in vollem Gange. |
Gegen 10:30 Uhr versuchten die Demonstranten, dem Würgegriff der Polizei zu entkommen und sich in Richtung des chinesischen Konsulats zu bewegen. Aber sofort griffen die Reisepolizisten ein und drängten die Demonstranten zurück. Aufgrund der übertriebenen Drängeleien der Polizisten mit den über 500 Demonstranten kam es fast zu einem Tumult. Doch die jugendlichen Demonstranten waren sich ihrer Sache bewusst und ließen sich nicht weiter provozieren.
Gegen 11 Uhr trennte sich eine kleine Gruppe Demonstranten von der Menge und marschierte mit Fahnen auf die Kreuzungsecke Lê Duẩn – Phạm Ngọc Thạch zu, wo bereits mehr als ein Hundert Bürger versammelt waren. Daraus entstand eine zweite Demonstration.
Als die Demonstranten die Nationalhymne sangen und Parolen riefen, schlossen sich Tausende von Bürgern, die sich in den Strassen um den Park 30. April aufhielten, der Aktion an. Der Umfang der Demonstration wurde somit erweitert.
Das waren so herrliche rührende Bilder von der Demonstration. Patriotische Jugendliche sind nicht mehr allein. Der Geist zum Schutz des Vaterlands gegen die Annektierung der Inselgruppen Spratlys und Paracels ist niemals allein.
Quelle: www.bbc.co.uk


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