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Der Vietnamkrieg: Alles was sie wissen ist falsch


von Kathy Shaidle, Conservative Politics Examiner

 

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 Eddie Adams (AP)

Es ist eins der brühmtesten Bilder des 20. Jahrhunderts. Eddie Adams mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnetes Foto von einer Hinrichtung auf der Straße in Vietnam wurde immer wieder gedruckt und in Szene gesetzt. Im Film "Stardust Memories" dekoriert Woody Allans deprimierter Hauptdarsteller seine Küche mit einem kollosalen Wandbild nach diesem Foto, um seine Angstzustände darzustellen. Ein postmoderner Künstler bildete dieses Foto mit Symbolcharakter aus Legosteinen nach.

Aber wenige kennen die wahre Geschichte hinter dem Foto, das, wie manche Kulturkritiker immer wieder mal behaupten, dazu beitrug, dass die Amerikaner den Krieg verloren.

Während er Vorlesungen hielt, um sein Buch "Dem Mythos Vietnam auf der Spur" vorzustellen, merkte der Autor Bruce Franklin, dass die meisten Studenten überzeugt waren, dass das Originalfoto einen nordvietnamesischen oder kommunistischen Offizier zeigte, wie er gerade einen südvietnamesischen Zivilisten hinrichtete.

Die Hinrichtung wurde jedoch vom Polizeichef Südvietnams durchgeführt - einem amerikanischen Verbündeten. Das Opfer war ein gefangener Vietcong-Aufständischer, dessen Waffenbrüder vorher ausnahmslos jeden hingerichtet hatten, der irgendwie mit den Südvietnamesen oder den Amerikanern in Verbindung stand.

Nachdem er den Gefangenen erschossen hatte, sagte der Polizeichef den Journalisten: "Viele Amerikaner wurden in den letzten Tagen umgebracht und viele meiner besten vietnamesischen Freunde. Verstehen Sie jetzt? Buddha wird es verstehen."

Das Foto trug dazu bei, dass Eddie Adams berühmt wurde, aber er wünschte sich, er hätte es nie aufgenommen. Da es so bekannt wurde, ruinierte es das Leben des Polizeichefs, indem es ihn zum international gehassten (und missverstandenen) Schurken abstempelte. Adams verzieh sich das nie.


Eddie Adams schrieb einmal im Time Magazine:

"Der General tötete den Vietcong, ich tötete den General mit meiner Kamera. Noch immer sind Fotos die mächtigste Waffe der Welt. Die Leute glauben ihnen, aber Fotos lügen sehr wohl, selbst ohne Manipulation. Sie sind nur die halbe Wahrheit. Was das Foto nicht sagte, war: "Was würden Sie tun, wenn Sie zu dieser Zeit und an diesem Ort der General gewesen wären, an diesem heißen Tag, and Sie hätten den sogenannten Bösewicht gefangen, nachdem er einen, zwei oder drei amerikanische Soldaten umgelegt hatte?"

Das Mädchen auf dem Foto


Ein ebenso berüchtigtes Foto, das im Vietnamkrieg aufgenommen wurde, zeigt ein kleines Mädchen, das nackt und voll Entsetzen aus seinem ausgebombten Dorf flieht, die brennenden Kleider hatte es weggeworfen.
Die meisten glauben, ihr Dorf wäre von Amerikanern angegriffen worden. Nein, so war es nicht.


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Kim Phúc, in der Mitte links, flüchtet nach einem Napalm Angriff.



Tatsächlich wurde das Dorf unabsichtlich von der vietnamesischen Luftwaffe bombardiert, die einen nahegelegenen nordvietnamesischen Stützpunkt angriff. In anderen Worten, es war ein rein vietnamesischer Kampf. Sogar der Fotograf war ein Vietnamese. Kein Amerikaner war beteiligt.


Um Verwirrung komplett zu machen, wandte sich 1996 ein Methodistenpfarrer öffentlich an Kim Phuc, das "Mädchen auf dem Foto", und bat sie um Vergebung dafür, dass er den Angriff angeordnet hatte. Das Problem dabei: Dieser Mann hatte nichts mit der Bombardierung zu tun. Er war ein einfacher Soldat, der meilenweit entfernt stationiert war.


Es lässt sich nicht leugnen, dass solche Geschichten über Versöhnung rührend sind, aber Kims öffentliche Vergebung diesem Verwirrten gegenüber muss im Zusammenhang mit der Tatsache gesehen werden, dass sie die Freiheit hat, den Ländern, die ihr Zuflucht gewährten, alles Mögliche zu unterstellen, während sie die kommunistische Regierung in Vietnam nicht offen kritisieren darf. Wenngleich sie als politischer Flüchtling in Kanada lebt, sind doch ihre Verwandten immer noch in Vietnam.


Die Motive des Pfarrers sind nicht so klar und edel, sie scheinen eher eine Mischung aus Selbsthass und Selbstdarstellung zu sein.


Diese und andere gefälschte Geschichten über amerikanische "Grausamkeiten" schädigen das Ansehen der Vereinigten Staaten zu Hause und im Ausland. Da der Vietnamkrieg von den linken Kriegsgegnern stets als Beispiel für den misslungenen, rassistischen, imperialistischen Konflikt gebraucht wird, der von friedlichen und mutigen Hippies beendet wurde, ist es extrem wichtig, endlich die Tatsachen klarzustellen.